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Mehr als 7.500 historische Baudenkmale, Parks und archäologische Stätten öffnen am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 9. September, ihre Türen. Davon befinden sich auch zahlreiche Denkmäler am Niederrhein. Unter dem Jahresmotto „Entdecken, was uns verbindet“ gehen die Veranstalter mit ihren Besuchern auf Spurensuche europäischer Einflüsse in deutschen Denkmalen.

St.-Dionysiuskirche in Duisburg Foto: Barbara Schulte

Für eine Spurensuche bietet sich der Niederrhein bestens an, besitzt er doch reichlich Denkmäler. Dazu gehört beispielsweise auch die St.-Dionysius-Kirche in Duisburg-Mündelheim. Die spätromanische dreischiffige Pfeilerbasilika wurde 1221 erstmals urkundlich erwähnt. Der Turm ist fünfgeschossig und wie ein Wehrturm mit schmalen Fenstern ausgestattet. Die ältesten der vier Glocken wurden 1643 und 1681 gegossen.
Die St.-Dionysius-Kirche ist von 9.45 bis 17 Uhr (sonst donnerstags von 15 bis 17 Uhr) geöffnet. Am Tag des offenen Denkmals werden um 11.30 und 13.30 Uhr Führungen geboten, die Kinderführung ist um 15.30 Uhr. Weitere Infos unter Tel. 0203 5788600, E-Mail: pfarrbuero@pfarrei-judas-thaddaeus.de.

Altes Rathaus Uerdingen

Altes Rathaus in Uerdingen Foto: Margret Matuschik

Einen Besuch wert ist auch das Alte Rathaus in Krefeld-Uerdingen. Erbaut um 1725 im Stil des Barock, ist die feste Ausstattung im Inneren weitestgehend original erhalten. Seit 1979 wird das Gebäudes durch die Kreisgemeinschaft Insterburg Stadt und Land e.V. mit der Geschäftsstelle und dem Heimatmuseum genutzt. Nach einer aufwendigen Sanierung ist das Alte Rathaus auch Sitz der Stiftung Insterburg. Öffnungszeiten am 9. September: 11 bis 16 Uhr (sonst auf Anfrage geöffnet), Führungen um 11 und 12 Uhr. Weitere Infos unter Tel. 02151 48991, E-Mail: info@insterburger.de.

Alter Tiergarten Kleve

Alter Tiergarten in Kleve Foto: Thomas Velten

Lohnenswert ist ein Besuch des Alten Tiergartens in Kleve. Es handelt sich um den ältesten Teil der Klever Gartenanlagen des Fürsten Johann Moritz von Nassau-Siegen, den südlichen Teil der brandenburgisch-preußischen Residenz ab 1647. Die Anlage ist Europäisches Kulturerbe. Zu den Bau- und Parkelementen gehören Schwanenburg, Prinzenhof mit Lustgarten, Moritzgrabmal, Alter Tiergarten mit Sternbusch, Freudenberg, Galleien und Papenberg sowie Bodendenkmäler. Treffpunkt für die Führung – von der Schwanenburg/Lustgarten bis zum Moritzgrab am Papenberg – ist um 14 Uhr die Schwanenburg, die Anlage ist aber auch sonst zugänglich. Weitere Infos beim AK Kermisdahl im Klevischen Verein für Kultur und Geschichte, Tel. 02821 27089, E-Mail: gerlinde@semrau-lensing.de

Münster St. Vitus

Die Basilika „Münster St. Vitus“ in der Stadtmitte Mönchengladbachs hat ihren Ursprung 974 in der Gründung des Benediktinerklosters Gladbach durch Erzbischof Gero von Köln und Abt Sandrad. Die heutige romanische Basilika ist die dritte Kirche am Platz. Der romanische Westbau ist von 1180/83 mit Langhaus (1228/39), die gotische Chorhalle aus den Jahren 1256/75 und das Bibelfenster von 1265). Die Altarweihe nahm 1275 Albertus Magnus vor. Die Führung findet um 13.45 Uhr statt, die Öffnungszeiten lauten ansonsten 10 bis 18 Uhr. Weitere Infos: Tel. 02161 258900 und E-Mail: karl-heinz.schumacher@moenchengladbach.de

Wohnhaus Arthur Baums

Wohnhaus Arthur Baums in Viersen Foto: Ellen Westerhoff

Das Wohnhaus Arthur Baums in Viersen-Dülken stammt aus dem Jahr 1935. Es handelt sich um ein freistehendes, zweigeschossiges Wohnhaus auf quadratischem Grundriss, mit Stilelementen des Neuen Bauens und des Backsteinexpressionismus. Im Innern ist die Ausstattung vollständig erhalten. Der Vorgarten mit Einfriedigung und der rückwärtige Senkgarten sind Bestandteil des Denkmals. Es ist ein bauliches Dokument eines gehobenen Wohn- und Lebensstils der 1930er-Jahre. Geöffnet ist das Wohnhaus am 9. September von 13 bis 17 Uhr (sonst nicht geöffnet). Führungen gibt es nach Bedarf. Weitere Infos: Tel. 02162 101456, E-Mail: Ellen.Westerhoff@viersen.de.

Denkmale suchen

Wer nach weiteren Denkmälern sucht, wird beim aktuellen bundesweiten Programm fündig, das ab sofort unter www.tag-des-offenen-denkmals.de aufzurufen ist. Hier kann man sich alle teilnehmenden Denkmale einer Region anzeigen lassen, nach Denkmalkategorien suchen und über einen Merkzettel persönliche Denkmaltouren zusammenstellen.

Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days unter der Schirmherrschaft des Europarats. Alle 50 Länder der europäischen Kulturkonvention beteiligen sich im September und Oktober an dem Ereignis. Seit 1993 koordiniert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Tag des offenen Denkmals in Deutschland. Damit feiert der Tag des offenen Denkmals das 25-jährige Bestehen in Deutschland.

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