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Wer eine idyllische Route mit Blick auf verschiedene Mühlen sucht, wird bei dieser Radtour im Kreis Viersen fündig. Die verträumte Strecke, die teilweise über Bahntrassen führt, startet in Dülken, um schließlich die Nettetaler Seen zu erreichen.

Auf die Räder geht es am Parkplatz an der Schulstraße in Viersen-Dülken. Die Radroute führt zunächst in Richtung Westen zu Knotenpunkt (KP)40 an der katholischen Kirche St. Cornelius. Der imposante Backsteinbau mit neugotischen Elementen wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet. Weiter geht es durch die Dülkener Altstadt entlang der „Historischen Meile“. An insgesamt elf Standorten im Stadtkern erläutern Infostelen die Geschichte Dülkens.

Dülkener Nette und Happelter Heide

Die Tour führt auf ruhigen Wegen zur Dülkener Nette und über KP 65 in Schwalmtal-Dilkrath zu KP 9 in der Happelter Heide. Auf zum Teil unbefestigten Wegen folgen die Radfahrer der Beschilderung zu KP 50 in Nettetal-Schaag. Auf dem Weg zu KP 13 durchqueren die Radler den Ortsteil Lötsch und erreichen die Nettetaler Seen. Historische Karten weisen noch vor dem Jahr 1600 keine Seen aus. Erst durch den großflächigen Torfabbau bis ins 18. Jahrhundert hinein sind sie entstanden.

Heute befindet sich am Windmühlenbruch und Nettebruch ein Naturerlebnisgebiet. Die Radler passieren zunächst den Breyeller See und fahren vorbei am Nettebruch im gleichnamigen Naturschutzgebiet. Die Strecke verläuft weiter an der Nelsenmühle, einer ehemaligen Getreidemühle, die 1495 erstmals urkundlich erwähnt wurde und heute zu Wohnzwecken genutzt wird.

Burgruine Bocholt. Foto: Kreis Viersen

Neumühle und Lüthemühle

Die Radler fahren weiter zum Windmühlenbruch und passieren im weiteren Verlauf hinter dem Ferkensbruch die Neumühle und erreichen KP 1. Hier lohnt sich ein Abstecher zur Lüthemühle, die schon seit 1380 verzeichnet ist. Heute lädt hier ein Reiterhof mit Gasthof zum Verweilen ein.

Auf dem Weg zu KP 12 fahren die Radler vorbei am Kleinen DeWitt-See. Es geht über ehemalige Bahntrassen zu KP 63. Im weiteren Verlauf zu KP 67 passieren die Radler die Burg Bocholtz. Außer der Turmruine erinnert heute nur noch das spätgotische Torhaus aus dem Jahre 1450 an die Anfänge des bedeutenden niederrheinischen Adelsgeschlechtes. Heute dient die Burg als Veranstaltungsort für Events und Konzerte.

Die Kirchen der Innenstadt Süchteln. Foto: Kreis Viersen

Historischer Altstadtkern

Über zum Teil unbefestigten Wegen fahren die Radler über KP 18 in Viersen-Dornbusch in Richtung KP 96 im Zentrum von Viersen-Süchteln. Die Route verläuft weiter bergauf zu den Süchtelner Höhen. Nach Erreichen des höchsten Punktes der Tour geht es bergab durch den Wald zu KP 66. Von hier aus geht es weiter zu KP 92 am Bahnhof in Viersen-Dülken. Im weiteren Verlauf passieren die Radler den Platz Cap Horn mit der Kaiser-Wilhelm-Statue und erreichen nach rund 40 km erneut KP 40 im historischen Altstadtkern von Viersen-Dülken.

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