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Zum zweiten Mal in der Erwin Wurm Ausstellung heißt es „Zwei Blickwinkel in einem Raum“. Am Sonntag, den 15. Oktober, um 15 Uhr im Lehmbruck Museum führt die junge Künstlerin Johanna Reich, im Gespräch mit Kuratorin Ronja Friedrichs, die Besucher unter dem Titel „Time-Based: Skulptur, Zeit und Raum“ durch die Werke der österreichischen Künstlers.

Johanna Reich ist Videokünstlerin und selbst ein großer Fan von Erwin Wurm. Ihre Filme sind weitestgehend frei von Handlung und verwandeln ihre Bildkompositionen in Skulpturen, welche nur durch die Bearbeitung der Tonspur in den Raum eingreifen.

Erwin Wurm, der Großmeister der ironischen Abgründe und des skurrilen Humors, hat es sich zur Aufgabe gesetzt, die Skulptur an ihre Grenzen zu führen – und darüber hinaus. Mit seinen „Drinking Sculptures“ macht er den Besucher selbst zum essentiellen Teil der Skulptur und seine „Wortskulpturen“, beschrieben von Schauspielern auf Podesten, existieren eigentlich nur in der Vorstellung der Zuhörer.

Diese besondere Führung ermöglicht es dem Besucher Erwin Wurms Werk mit dem Blick einer anderen Künstlergeneration sowie aus einer weiblichen Perspektive mitzuerleben.

Teilnahme: 2 € + Eintritt (9 € / ermäßigt 5 €)